Finanzierung
29.05.2013

Neues Forum soll Energieeffizienz voranbringen

Das in Berlin gegründete Forum für Energieeffizienz soll neue Finanzierungsmodelle für den Gebäudesektor ausloten, denn bisher stockt die Energiewende in diesem Bereich.

 

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Die Umweltstiftung WWF und die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz  (Deneff) haben gemeinsam das Finanzforum Energieeffizienz (Effin) ins Leben gerufen. Effin wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesumweltministerium gefördert. Die Idee: Durch den Austausch zwischen Akteuren der Finanz-, Immobilien- und Energieeffizienzbranche sollen neue Finanzierungsmodelle entstehen. 

„Der jährliche Kapitalbedarf zur Erreichung der Energiewendeziele im Gebäudesektor liegt bei rund 33 Milliarden Euro“, sagte Tobias Krug vom WWF Deutschland. Das sei das Zweifache des durchschnittlichen Marktvolumens der letzten Jahre. „Für Banken, Finanzierer und Investoren birgt dies enorme Chancen“, so Krug. Nur wer die Bedürfnisse der Akteure im Energieeffizienzmarkt genau kenne, könne sich neue Geschäftspotenziale erschließen. 

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Doppelte Investitionen nötig

Neue Angebote im Gebäudesektoer seien für die Umsetzung der Energiewende dringend erforderlich: Private Haushalte müssen bis 2050 rund 18 Milliarden Euro pro Jahr zusätzlich investieren. Das errechnete die WWF-Studie „Modell Deutschland“, die von den Beratungsunternehmen Prognos und dem Öko-Institut erstellt wurde. Zum Vergleich: Die Gesamtinvestitionen in die energetische Gebäudesanierung lagen laut einer KfW-Studie zwischen 2010 und 2012 nur bei rund 14,7 Milliarden Euro pro Jahr.

nhp
Keywords:
WWF | Deneff | effin | Energieeffizienz | Gebäudesanierung
Ressorts:
Finance

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