Erneuerbare Energien
26.03.2015

Neuseeland kratzt an 80 Prozent-Marke

Der Zwei-Insel-Staat deckte im vergangenen Jahr fast 80 Prozent seines Strombedrafs aus Erneuerbaren.

 

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Die Steigerung um fünf Prozentunkte im Vergleich zu 2013 auf 79,9 Prozent sei laut amerikanischer Nachrichtenagetur UPI der höchste Wert seit rund 20 Jahren. Sein Land erreiche damit im globalen Vergleich den viert-höchsten Erneuerbaren-Anteil am Strommix, sagte Neuseelands Energieminister Simon Bridges der Agentur.

Die Regierung begründet den Anstieg mit dem Ausbau der geothermischen Energie, die überwiegend aus den Vulkangebieten auf der Nordinsel stammt. 

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Nach Angaben der New Zealand Geothermal Association beträgt der Anteil der Geothermie an der landesweiten Stromversorgung etwa 13 Prozent und hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt. Die geothermischen Kraftwerke befinden sich überwiegend in der Hand des Konzerns Contact Energy und des staatlichen Unternehmens Mighty River Power. Zunehmend nehmen auch Unternehmen in Besitz der neuseeländischen Ureinwohner, den Maori, am Marktgeschehen teil.

Bis 2025 will der Pazifikstaat rund 90 Prozent seiner Elektrizität aus Erneuerbaren beziehen.

 

Jana Kugoth
Keywords:
Neuseeland | erneuerbare Energien | Geothermie | Contact Energy | Mighty River Power
Ressorts:
Governance | Markets

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