Für den Hamburger Anlagenhersteller Nordex ist es der bisher größte Auftrag in Deutschland. Die 18 Turbinen sind speziell für Standorte mit geringen Windgeschwindigkeiten ausgelegt. Mit Turmhöhen von über 140 Metern verspricht Nordex dennoch gute Erträge. Der Windpark im brandenburgischen Ullersdorf soll Ende 2014 ans Netz gehen.

Der Essener Steag-Konzern, der Kohle- und Gaskraftwerke betreibt, möchte seinen Anteil an erneuerbaren Energien am Strommix auf 25 Prozent zu steigern.

Trend zu Schwachwind-Turbinen

Turbinen für Standorte mit geringen Windgeschwindigkeiten sind ein neues Wachstumsfeld für die Hersteller. Neben Nordex haben auch Vestas, Alstom oder Repower Schwachwindanlagen entwickelt. Sie spekulieren dabei insbesondere auf Standorte in Bayern und Baden-Württemberg. Die dortigen Landesregierungen wollen ihren Windkraftanteil trotz der schlechteren Windverhältnissen im Vergleich zu Norddeutschland deutlich ausbauen.

 

(Foto: Nordex)