Die Nordex-Gruppe verdoppelte ihren Gewinn vor Abzug von Steuern und Zinsen (Ebit) laut dem heute veröffentlichten Quartalsbericht auf knapp 60 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

 

Damit lag das Ergebnis „voll im ursprünglich prognostizierten Zielkorridor“, schreibt Vorstandschef Jürgen Zeschky. Der Nordex-CEO erhöht das Umsatzziel für 2014 um zehn Prozent auf 1,75 Milliarden Euro.

 

Die Bilanz des Windeenergieunternehmens mit Sitz in Rostock weist nach den ersten neun Monaten eine Umsatzsteigerung von rund 1,1 auf 1,3 Milliarden Euro aus. Diese begründet sich laut Zeschky vor allem durch die steigende Nachfrage in Amerika. Mit einem Umsatzanstieg von 6 auf 13 Prozent am Gesamtumsatz verdoppelte sich in dieser Region die Nachfrage nach Windenergieanlagen. Die meisten Aufträge erhielt Nordex jedoch nach wie vor aus den Hauptabsatzregionen Europa und Südafrika.

 

Bis Ende September hatte Nordex weltweit 437 Windenergielanlagen installiert; mit einer Kapazität von zusammengenommen 1,1 Gigawatt. Damit steigt das Volumen der neu errichteten Kapazität gegenüber 2013 um rund 15 Prozent.

(Nordex)