Private Firmen sollen künftig binationale Stromnetze von Norwegen über die Grenze hinweg in andere Staaten bauen dürfen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die norwegische Regierung will demnach das Monopol des staatlichen Energieversorgers Statnett aufheben.

Ein Zusammenschluss norwegischer Versorger, darunter der schwedische Vattenfall-Konzern, hatte um eine Baugenehmigung einer Stromautobahn zwischen Großbritannien und Norwegen gebeten – ergänzend zu der bereits vorhandenen Statnett-Leitung.

Die von Ministerpräsidentin Erna Solberg geführte bürgerliche Minderheitsregierung will die Rolle privater Investoren stärken. „Wenn andere Akteure neben Statnett eigene Netze betreiben, wird das den Wettbewerb bei der Entwicklung solcher Projekte voranbringen“, zitiert Reuters Norwegens Öl- und Energieminister Tord Lien.

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Stromnetze in Norwegen. (foto: flickr/Øyvind Nondal)