Das Mitgliedsland der Organisation Ölexportierenden Länder (OPEC) hatte bis dato vor allem von seinen Öl- und Gasressourcen profitiert. „In 20 bis 30 Jahren dürfte in Libyen das Öl zu Ende sein, deshalb wollen wir es bis dahin durch Erneuerbare ersetzen“, sagte nun Libyens Minister für Elektrizität, Ali Mohammed Muhairiq, bei einem Besuch in Brüssel. Für die neuen Solarprojekte hofft der Minister auch auf Investoren aus dem Ausland. Diese sollen beispielsweise Solarkraftwerke in der Wüste bauen. Muhairiq sieht großes Potenzial. „Wenn wir weniger als fünf Prozent unserer Wüste nehmen, könnten wir damit ganz Europa mit Strom versorgen.“ 

Wegen des Bürgerkriegs vor zwei Jahren liegen die Strukturen im Energiesektor brach. Um Investitionssicherheit zu schaffen, möchte das Land Ende des Jahres unter anderem eine neue Regulierungsbehörde für Elektrizität schaffen. Auch der Nachbar Algerien verfolgt ambitionierte Pläne beim Ausbau erneuerbarer Energien. Bis 2030 möchte die einstige französische Kolonie 40 Prozent seines Stroms vor allem aus der Solarkraft beziehen, so der CEO des staatlichen Energieversorgers Sonelgaz, Noureddine Boutarfa.

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.

Lesen Sie jeden Tag exklusiv ausgewählte Beiträge aus der internationalen Presse bei BIZZ energy today.

Solarthermieanlage Shams 1 in den Vereinigten Arabischen Emiraten (Shams Power Company)