Die Turbinen befinden sich laut Bloomberg New Energy Finance rund 20 Kilometer vor dem havarierten Atomkraftwerk im japanischen Fukushima. Anders als Offshore-Turbinen in Deutschland sind die Anlagen nicht mit Fundamenten im Boden verankert, sondern stehen auf schwimmenden Plattformen. Die Installationskosten sinken dadurch.

Die ersten beiden Anlagen lieferte der Industriekonzern Hitachi. Sie verfügen über eine Leistung von je zwei Megawatt. In Europa testet bisher nur der norwegische Anbieter Hywind das Modell schwimmender Turbinen.

Vor Fukushima sollen zwei weitere Anlagen mit je sieben Megawatt ans Netz gehen. Die Turbinen liefert Mitsubishi Heavy Inudstries. Sollte sich das Konzept bewähren, plant die japanische Regierung, die Kapazität der schwimmenden Windanlagen auf 1.000 Megawatt zu erhöhen.