Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) schlägt sich beim russisch-ukrainischen Gasstreit auf die Seite von Russlands Präsident Wladimir Putin. Auf einer Pressekonferenz in Moskau sagte OPEC-Generalsekretär Abdallah Salem El-Badri: „Es gab und gibt einen Vertrag zwischen der Ukraine und Russland. Wenn man ins Restaurant geht, schaut man sich doch auch erst in der Speisekarte die Menüs und ihre Preise an. Wenn man dann bestellt, muss man den entsprechenden Preis bezahlen.“ 

Man könne, so El-Badri weiter, zwar künftige Gas-Lieferkonditionen neu verhandeln, müsse aber für bereits bezogenes Gas die vereinbarten Preise zahlen.

Der russisch-ukrainische Gasstreit steht auf der Agenda des EU-Gipfels zur Energieversorgungssicherheit am 26. und 27. Juli in Brüssel.

 

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