Der japanische Elektronikriese Panasonic stellt Ende August seine Produktion von Lithium-Ionen-Batterien in Peking ein. In Folge sollen laut Nachrichtenagentur Reuters 1.300 Jobs wegfallen.

Die Schließung stehe nicht im Zusammenhang mit den jüngsten Einbrüchen auf dem chinesischen Markt, zitiert Reuters einen Konzernsprecher. Dieser erklärte, der japanische Elektronikriese wolle sein Portfolio von Handy- und Kameraakkus auf Elektro-Auto-Batterien und energieeffiziente Smart Home-Systeme umstellen. 

Im Juni hatte der Konzern bekannt gegeben, mehr als 440 Millionen Euro (60 Milliarden Yen) bis zum Ende des Geschäftsjahres im März 2016 in die Autosparte stecken zu wollen. Unter anderem stellen die Japaner Lithium-Ionen-Batterien für den Elektro-Auto-Pionier Tesla her.
Zudem muss Panasonic 30 bis 40 Prozent der Kosten von Teslas 4,42 Milliarden Euro (5 Milliarden US-Dollar) teuren Gigafactory in der Wüste Nevadas schultern (hier lesen). 

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Neuer Strom für den Tesla (Model S). (foto: flickr, CC, Joseph Thornton)