Pariser Klimagipfel
02.11.2015

Papua-Neuguineas Regierungschef fordert Unterstützung von Australien

fotos: flckr/Moyan Brenn; wikipedia
Peter O'Neill. Premierminister von Papua-Neuguinea.

Pazifikstaaten wollen beim Pariser Klimagipfel 1,5 Grad-Ziel durchsetzen.

 

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Papua-Neuguineas Regierungschef Peter O’Neill hat Australien im Vorfeld des Pariser Klimagipfels zur Unterstützung im Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. Die globale Erwärmung sei „eine große Herausforderung für die Pazifischen Inseln“, zitiert der Londoner Guardian Papua-Neuguineas Premierminister O’Neill bei einem Treffen mit dem australischen Oppositionsführer und Labor-Chef, Bill Shorten.

Mit Blick auf den Ende November startenden Gipfel in Paris sagte O’Neill: „Wir hoffen, dass Australien eine Führungsrolle übernimmt“ und in Paris das von den vom steigenden Meeresspiegel bedrohten Pazifikstaaten angestrebte 1,5 Grad-Ziel verteidige.

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Die internationale Staatengemeinschaft sieht bisher eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf  zwei Grad Celsius vor.

O’Neill springt mit der Forderung seinem kiribatischen Amtskollegen Anote Tong bei. Der Präsident des Inselstaates hatte Anfang September beim Pazifikforum dem damaligen australischen Premierminister Tony Abbott mit dem Rausschmiss aus der Organisation gedroht, sollte dieser die Pazifikinseln nicht unterstützen (hier lesen). 

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum UN-Klimagipfel? Dann schreiben Sie uns unter: klimagipfel@bizzenergytoday.com oder per Twitter @bizzenergytoday.

Jana Kugoth
Keywords:
Australien | Papua-Neuguinea | Pazifikinseln | Klimawandel | Erderwärmung | Klimagipfel | Pazifikforum
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