China
25.05.2012

Peking setzt auf grün

Mit Investitionen in Milliardenhöhe möchte China gegen seinen Ruf als globale Emissionsschleuder ankämpfen. Der Emmissionsbericht der Internationalen Energie Agentur passt da der Regierung nicht ins Konzept.

Rund 22 Milliarden Euro investiere China allein in diesem Jahr in die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Das vermeldete die Nachreichtenagentur Reuters, just als die Internationale Energie Agentur (IEA) ein Rekordhoch bei der globalen CO2-Emission verzeichnet. China emittierte demnach 2011 mit 720 Megatonnen 9,3 Prozent mehr CO2 als im Vorjahr, während in den USA und Europa der Ausstoß an Treibhausgasen sank.

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Die Regierung versuche mit den Investitionen die Emissionen zu senken, heißt es auf der Webside des chinesischen Finanzministers XIE Xuren. Ziel sei es, den Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtenergieversorgung auf 15 Prozent bis 2020 zu erhöhen. Darüber hinaus sollen unter anderem energiesparende Elektro- und Hybridfahrzeuge gefördert werden.

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China gilt inzwischen als der weltweit größte CO2 Emitter, gefolgt von den USA. In dem von der IEA veröffentlichten Report werden vor allem sie für das Rekordhoch von insgesamt 31,6 Gigatonnen bei den CO2 Emmissionen in 2011 verantwortlich gemacht. Mit den nun angekündigten Investitionen verspricht sich die Regierung in China eine Kehrtwende, auch beim zuletzt stockenden Wirtschaftswachstum.

Daniel Seeger
Keywords:
Energiepolitik | CO2 | Emissionshandel | Energie | Erneuerbare Energie
Ressorts:
Governance

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