Die Regierung in Peking möchte die feste Obergrenze für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) 2016 einführen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen ranghohen Regierungsberater. Dies soll so auch im nächsten Fünf-Jahres-Plan stehen, sagte He Jiankun, Vorsitzender der chinesischen Klimaschutzbehörde.

Das bisherige System koppelt den CO2-Ausstoß ans Wirtschaftswachstum, im Gegensatz zu der zukünftig absoluten Grenze. Im Vergleich zu 2005 stößt das Reich der Mitte heute 50 Prozent mehr CO2 aus, derzeit sind das bis zu 9,5 Milliarden Tonnen pro Jahr.