Laut dem stellvertretenden Wirtschaftsminister Jerzy Pietrewicz werde der Gesetzesentwurf zu den erneuerbaren Energien vom vergangenen Oktober unter einem „wirtschaftlich ausgewogeneren Ansatz“ angepasst. Pietrewicz betont dabei: „Wir wollen uns nicht aus der Förderung zurückziehen.“ Die technischen Fortschritte ermöglichten es jedoch, Einspeisevergütungen früher zu senken als ursprünglich geplant. 

Polen leidet wie viele andere EU-Länder unter einem wachsenden Haushaltsdefizit. Im ersten Quartal verzeichnete das Land laut Renewable Energy World ein Minus von rund sechs Milliarden Euro, das höchste Defizit seit Jahren. Für die Förderung erneuerbarer Energien rechnet die Regierung 2014 mit Ausgaben von 1,3 Milliarden Euro, 2020 wären es mit 2,6 Milliarden Euro dann schon doppelt so viel. 

Gerade im Energiesektor steht Polen vor gewaltigen Herausforderungen, um die Emissionen zu senken. 90 Prozent des Stroms bezieht das Land aus der Kohlekraft. Um die Treibhausgas-Emissionen zu senken, möchte das Land bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien von zwei auf 15 Prozent erhöhen. Windenergie und Biomasse sollen dabei die tragende Rolle spielen.

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Kohlekraftwerke erzeugen in Polen 90 Prozent des Stroms. (depositphotos, Tomasz Parys)