Internationale Presseschau
29.05.2013

Polnischer Kupferriese vor Verkauf von Anteilen

Der polnische Rohstoffkonzern KGHM erwägt den Rückzug aus dem heimischen Energiegeschäft. Im Gespräch ist der Verkauf der 10,4-Prozent-Anteile am Versorger Tauron.

Wann der mögliche Verkauf der Anteile im Wert von rund 200 Millionen Euro kommt, ist noch offen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Eilig hat es Europas zweitgrößter Kupferkonzern KGHM demnach nicht. „Ich denke, wir sollten die Tauron-Anteile verkaufen, sobald wir ein neues interessantes Rohstoffprojekt haben“, sagte KGHM Vize-CEO Dorota Wloch. 

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Wegen fallender Strompreise und damit sinkender Erträge möchte sich der Bergbauspezialist wieder stärker auf sein Kerngeschäft fokussieren. Zusammen mit Tauron arbeitet der Konzern derzeit noch an einem 850-Megawatt-Gaskraftwerksprojekt. Unter den momentanen Strompreisen sei jedoch ein profitabler Betrieb kaum möglich. Die Entscheidung über den Kraftwerksbau soll Ende des Jahres fallen. 

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Indes will der Konzern an dem Joint Venture mit anderen Staatsunternehmen für Schiefergasprojekte in Polen festhalten. Der Konzern möchte schon ab 2015 eine wirtschaftliche Förderung im eigenen Land erreichen. 

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Redaktion
Keywords:
Polen | KGHM | Tauron | Dorota Wloch
Ressorts:
Finance | Markets

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