Windbranche
01.12.2014

Prokon-Gläubiger sollen verzichten

Prokon

Der Insolvenzverwalter des zahlungsunfähigen Windanlagenbauers schlägt Gläubigern einen 50-Prozent-Verzicht vor, um das Unternehmen zu retten.

 

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Schlechte Nachrichten für Prokon-Gläubiger: Sie sollen auf die Hälfte ihrer Forderungen verzichten, lautet ein Vorschlag von Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin. 

Etwa 1,4 Milliarden Euro haben die rund 75.000 Anleger in Prokon investiert; Medienberichten zufolge hat Penzlin sie nun in einem Schreiben zu einem „Teilverzicht im Bereich von 50 Prozent“ ihrer Forderungen angehalten. Damit will der Insolvenzverwalter den zahlungsunfähigen Windkraftanlagenbauer noch retten.

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Außerdem solle eine börsennotierte „festverzinsliche Anleihe“ mit einer Laufzeit von rund 15 Jahren ausgegeben werden, die etwa 30 Prozent der offenen Forderungen abdecken könnte. Die Gläubiger sollen darüber abstimmen können, wie die verbleibenden 20 Prozent beglichen werden. Das könnte etwa in Form einer Barauszahlung oder über die Ausgabe von Genossenschaftsanteilen geschehen.

Anfang 2014 musste Prokon Insolvenz anmelden. Das Unternehmen war in die Kritik geraten, weil es Anleger nicht ausreichend über Risiken beim Kauf von Genussscheinen aufgeklärt haben soll.

Daniel Zugehör
Keywords:
Prokon | Insolvenz | Dietmar Penzlin | Windkraftanlagen
Ressorts:
Finance | Markets | Community

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