Solarmarkt
29.04.2015

PV-Verband wirft Chinesen Betrug vor

Lobbyisten verlangen von der Brüsseler EU-Kommission erneut eine härtere Gangart gegen Billig-Konkurrenz aus China.

 

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Der vom Bonner Unternehmen Solarworld getragene Verband EU Prosun schießt erneut scharf: Er wirft den Chinesen vor, gegen die vor zwei Jahren getroffenen Vereinbarungen von Mindestpreisen zu verstoßen, indem die sie die Ware über Drittländer wie Malaysia und Taiwan nach Deutschland brächten.
30 Prozent der importierten Paneele, Zellen und Halbleiter würden auf diesem Wege die europäischen Vorgaben umgehen, zitiert der US-Dienst der Nachrichtenagentur Reuters EU den Prosun Chef Milan Nitzschke. 

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2013 hatte sich die EU-Kommission mit der chinesischen Seite auf einen Kompromiss geeinigt und für die Einfuhr von Solarmodulen einen Mindestpreis von zuletzt 53 Cent pro Watt Leistung vereinbart. 

Diese und weitere Nachrichten lesen Sie täglich in der internationalen Presseschau von BIZZ energy today.

 
Jana Kugoth
Keywords:
EU-Kommission | Solarmarkt | China | EU Prosun
Ressorts:
Governance | Markets | Community

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