Einspeisevergütung
01.11.2013

PV-Vergütung sinkt um 1,4 Prozent

depositphotos, Reinhard Tiburzy

Die Bundesnetzagentur senkt die Einspeisevergütung für Solarenergie um monatlich 1,4 Prozent. Noch liegt der Zubau über dem von Bundesregierung angepeilten Niveau.

Die Vergütung für Photovoltaik-Anlagen (PV) sinkt ab heute bis zum 1. Januar 2014 jeweils zum Monatsersten um 1,4 Prozent, wie die Bundesnetzagentur am Freitag bekannt gab. „Die jährlichen Zubauzahlen bewegen sich zunehmend auf den gesetzlich festgelegten Zubaukorridor von 2.500 bis 3.500 Megawatt zu“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Für die Berechnung der Vergütung zieht die Agentur immer die Zubauzahlen der vergangenen zwölf Monate heran. Um nur noch 559 Megawatt lag der Ausbau der Photovoltaik diesmal über der Obergrenze. 

Anzeige

Anzeige

Bei der vorangegangenen Berechnung der Vergütungssätze für die Monate August bis Oktober wurde der Korridor noch um fast 1.500 Megawatt überschritten. Den deutlichen Rückgang führt die Behörde darauf zurück, dass die zubaustarken Monate Juli, August und September des vergangenen Jahres diesmal nicht mehr mit einflossen.

Die Einspeisevergütung für PV-Anlagen wird nach Erneuerbare-Energien-Gesetz monatlich angepasst und dabei konstant um ein Prozent gesenkt. Liegt der Zubau über dem anpeilten Niveau, sinken die Tarife schneller.

Redaktion
Keywords:
Erneuerbare-Energien-Gesetz | Energiepolitik | Photovoltaik
Ressorts:
Governance

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen