Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit des Energieversorgers RWE um eine Stufe von A- auf BBB+ herabgesetzt; der Ausblick wurde allerdings von negativ auf stabil angehoben.

Eine Abwertung verteuert die Beschaffung von frischem Geld. Der RWE-Finanzvorstand Rolf Pohlig rechnet jedoch damit, dass der Konzern weiterhin Zugang „zu attraktiven Konditionen“ am Anleihemarkt habe. „Wir gehen davon aus, dass dies auch nach der heutigen Entscheidung von Standard & Poor’s so bleibt.“ Das Unternehmen wird derzeit von Moody’s mit A3 (negativer Ausblick) sowie mit A- (stabiler Ausblick) von Fitch eingestuft.

Die Investitionsausgaben sollen nach Konzernangaben in den kommenden Jahren deutlich reduziert werden. Dennoch seien Milliardeninvestitionen geplant: In Sachanlagen sollen 2013 bis zu fünf Milliarden Euro fließen, in den beiden folgenden Jahren jeweils rund vier bis fünf Milliarden Euro.