Australien
21.09.2015

Regierung in Queensland: Korallenriff in schlechtem Zustand

fotos: Fickr, CC, eutrophicationhypoxia

Umweltminister fordert mehr Schutz für das 2.300 Kilometer lange Riff.

Queenslands Umweltminister Greg Hunt hat am Montag in Brisbane die Industrie seiner Region dazu aufgefordert, mehr für den Schutz des Great Barrier Reefs zu tun.

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Hunt reagiert damit auf das Ergebnis der im Auftrag seiner Regierung in Queensland erstellten „Report Card 2014“, die alle bis Juni 2014 getroffenen Maßnahmen zum Schutz der Wasserqualität am Riff dokumentiert.
Seit 2009 hat sich nach Angaben des Reports der Anteil von Ablagerungen um 12 Prozent verringert, der Stickstoffanteil ist um 11,5 Prozent, Phosphor um 14,5 und Pestizide um 30 Prozent zurückgegangen (den Report finden Sie hier).

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Insgesamt sei die Unterwasser-Vegetation an den Küstengebieten jedoch in einem schlechten Zustand, heißt es in dem Bericht. 

Erst im Juli hatte der damalige australische Premierminister Tony Abbott versprochen, den Stickstoffgehalt im Wasser um 80 Prozent zu reduzieren. Damit hatte Abbott einen Eintrag des Riffs auf der „Roten Liste“ der Unesco vermeiden können, der Restriktionen für Rohstoff-Förderung und die Landwirtschaft in Queensland nach sich gezogen hätte (hier lesen).

Jana Kugoth
Keywords:
Australien | Great Barrier Reef | Queensland | Schadstoffe | Unesco | Report Card 2014
Ressorts:
Governance

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