Klimakonferenz in Bonn
20.10.2015

Regierungschefs und Top-Manager fordern globale CO2-Steuer

foto: Flickr/dmytrok; UN

IWF-Koalition will bis Paris marktbasiertes Instrument zum Schutz des Weltklimas entwickeln.

Auf der gestern im Bonn gestarteten UN-Klimakonferenz zur Vorbereitung des Klimagipfels in Paris (hier lesen) haben Regierungschefs ein Positionspapier des Internationalen Währungsfonds (IWF) unterzeichnet. Darin wird eine weltweite Kohlenstoffdioxid-Bepreisung gefordert.

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Das Dokument stammt vom Carbon Pricing Panel, das von Weltbank-Präsident Jim Yong Kim und der Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christin Lagarde, geführt wird. Zu den Unterzeichnern zählen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande. Ebenso unterschrieben haben der philippinische Präsident Benigno Aquino III, der mexikanische President Enrique Peña Nieto, Kaliforniens Governeur Jerry Brown und der Bürgermeister von Rio de Janeiro, Eduardo Paes.

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Aus dem Privatsektor kommt Unterstützung vom US-amerikanischen Investor Calpers, dem französischen Energieversorger Engie, dem indischen Mischkonzern Mahindra und dem niederländischen Chemiekonzern Royal DSM. Auf dem Klimagipfel in Paris wollen die Konzerne am 30. November die Plattform Carbon Pricing Leadership Coalition aus der Taufe heben, mit der wirtschaftliche und öffentliche Interesse koordiniert werden sollen.  

 

Jana Kugoth
Keywords:
CO2-Steuer | Klimakonferenz Bonn | Klimagipfel Paris | Regierung | Wirtschaft
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