Die Sonne schien, der Wind blies: Mit 31,8 Gigawatt speisten Solar- und Windenergieanlagen laut Forschungsstelle Energiewirtschaft am 14. September soviel Strom ins Netz ein wie noch nie zuvor. Wind und Sonne trugen dabei ungefähr in gleicher Höhe zur eingespeisten Leistung bei. Das führte dazu, dass fossile Kraftwerke zeitweilig den Betrieb drosseln mussten - obwohl gleichzeitig der Stromverbrauch anstieg.

An der Börse fiel der Strompreis zeitgleich um rund 50 Prozent auf unter 20 Euro pro Megawattstunde. Die Forscher gehen davon, dass sich bei einem weiteren Zubau von Solar- und Windanlagen ähnliche Ereignisse wiederholen werden.

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