Ölbranche
02.10.2015

Roland Berger-Studie: Niedriger Ölpreis ist „neue Normalität“

foto: deposit

Beratungshaus fordert von Ölkonzernen Einsparungen bei Personal und Investitionen.

 

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Die Münchner Unternehmensberatung sagt der Erdölbranche auch für die kommenden Jahren stark schwankende und insgesamt niedrigere Preise pro Barrel Erdöl (1 Barrel = etwa 159 Liter) voraus. Waren früher 100 US-Dollar pro Barrel 'normal', könnte dieser Referenzpreis in Zukunft eher bei 50 US-Dollar liegen, heißt es in einer am heutigen Freitag veröffentlichten Studie.

Die Gründe lägen unter anderem in den Unsicherheiten in Bezug auf die künftige Schieferölförderung in den USA, das Wachstum Chinas und dem Wiedereintritt des Irans in den Ölmarkt. 

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Die Ölzulieferer sollten nach den Ergebnissen des Beratungshauses demnach ihre Produktions- und Lieferprozesse verschlanken, um flexibel auf die neuen Marktanforderungen reagieren zu können.
„Wachstum tritt auf jeden Fall in den Hintergrund“, prognostiziert Studienautor Walter Pfeiffer.

 

Jana Kugoth
Keywords:
Roland Berger | Studie | Ölbranche | Erdöl | Ölpreis-Verfall
Ressorts:
Finance | Markets

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