Öl und Gas
25.09.2014

Rosneft setzt Kauf von Morgan Stanley´s Öl-Sparte aus

Depositphotos.com
Öl-Transport per Bahn

Aufgrund der verhängten EU-Sanktionen könnte sich das Geschäft für den russischen Öl-Konzern als nicht finanzierbar erweisen.

 

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Der russische Öl-Konzern Rosneft könnte den geplanten Kauf der Öl-Handelssparte von der US-Bank Morgan Stanley aussetzen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Demnach wäre es Rosneft aufgrund der EU-Strafmaßnahmen fast unmöglich, das Tagesgeschäft in diesem Bereich zu finanzieren.

Die Sparte koste zwar lediglich zwischen 300 und 400 Millionen Dollar, für den Öl-Handel wären aber Kreditlinien von Banken in Milliardenhöhe nötig. Durch die gegen Rosneft verhängten Sanktionen der Europäischen Union sei jedoch fraglich, ob der Konzern die Kredite überhaupt bekäme.

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Die EU verhängte vor kurzem aufgrund des Ukraine-Konflikts Strafmaßnahmen gegen russische Öl- und Gas-Konzerne, darunter Rosneft, Transneft und Gazprom-Neft.

Seit beinahe zwei Jahren will Morgan Stanley seine Öl-Handelssparte verkaufen. Die US-Aufsichtsbehörden halten das Geschäft für zu riskant für das Geldinstitut.

Daniel Zugehör
Keywords:
Morgan Stanley | Rosneft | Öl | Gas | Ukraine-Konflikt | Russland | EU | Europäische Union
Ressorts:
Finance | Governance | Markets

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