Kernkraft
21.08.2015

Russischer Kernbrennstoff für den Iran

foto: flickr, CC
Die Stadt Buschehr im Jahre 1973.

Nach Lockerung der Wirtschaftssanktionen nimmt Russland seine Geschäfte mit dem Iran wieder auf.

 

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Die Rosatom-Tochter TVEL will bis Ende August Kernbrennstoff für das iranische Atomkraftwerk Buschehr rund 760 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran liefern. Die Brennelemente werden voraussichtlich im September unter Anwesenheit internationaler Experten in den Reaktor eingebaut, teilte Rosatom am Donnerstagabend mit. Anschließend soll die Anlage wieder ans Netz gehen. 

Im Juli hatten die fünf ständigen Mitglieder des UN Sicherheitsrates, Deutschland und der Iran Dokumente über die friedliche Nutzung der Atomkraft im Iran unterzeichnet. Diese legen gemeinsame Maßnahmen fest, die den Abbau der gegenüber dem Iran verhängten Sanktionen regeln sollen.

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Russland hatte 1995 mit dem Iran einen Vertrag über die Fertigstellung des ersten Buschehr-Blocks geschlossen. Den Grundstein für das Kraftwerk hatte rund 20 Jahre zuvor ein Joint Venture von Siemens und AEG gelegt, die Arbeiten jedoch nach fünf Jahren eingestellt. 

 
Jana Kugoth
Keywords:
AKW | Buschehr | Rosatom | Iran | Russland
Ressorts:
Governance | Markets

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