Bilanz
11.04.2013

RWE Dea: Starkes Wachstum

Nach 25 Jahren will sich RWE seiner Tochter RWE Dea entledigen. Dabei macht der Öl- und Gasförderer Riesengeschäfte, wie die neuesten Zahlen zeigen.

Anfang März hatte der RWE-Vorstand seinen Rückzug aus der Exploration und Förderung von Erdgas und -öl beschlossen und den Verkauf seiner Tochtergesellschaft RWE Dea angekündigt. Als Grund nannte der Essener Energieriese die strategische Weiterentwicklung. Die Veräußerung würde einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Finanzkraft des Unternehmens leisten.

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Medienberichten zufolge erwartet RWE, mit dem Verkauf vier bis fünf Milliarden Euro einzunehmen. Dass diese Marke nicht zu hochgegriffen ist, belegen die jüngsten Unternehmenszahlen. RWE Dea geht sehr gut. Der Reingewinn des Unternehmens lag im vergangenen Jahr bei 525 Millionen Euro und übertrifft damit das Vorjahresergebnis von 197 Millionen Euro deutlich. 

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Für das starke Wachstum seien die leicht höheren Rohöl- und Gaspreise, Währungseffekte sowie niedrige Kosten durch erfolgreiche Explorationsprojekte verantwortlich, erklärte RWE Dea-Chef Thomas Rappuhn auf der Jahrespressekonferenz am Mittwoch in Hamburg.

Noch hält sich RWE über mögliche Käufer bedeckt. Die BASF-Tochter Wintershall habe Interesse an einer Übernahme bekundet, heißt es in Medienberichten. Deren Chef Rainer Seele wolle die Transaktion prüfen.

TG
Keywords:
RWE | RWE Dea | Erdöl | Erdgas | Transaktion
Ressorts:
Finance

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