Am 10. August werde der Aufsichtsrat über die Pläne zur Neustrukturierung beraten, heißt es in Branchenkreisen. Dabei würden mehrere Modelle diskutiert. Im Kosten einzusparen, wolle Konzern-Chef Peter Terium die Strukturen vereinfachen und Unternehmenstöchter fusionieren.

Terium erwägt auch die Verschmelzung der RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen mit der Vertriebstochter in Dortmund. Die mit 24 Prozent an RWE beteiligten Kommunen fürchten indes den Verlust von Arbeitsplätzen. 

Bei der Aufsichtsratssitzung am 10. August sitzen die Gewerkschaften IG BCE und Verdi mit Terium am Verhandlungstisch – und wollen sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einsetzen. 

 
Konzernzentrale (fotos: RWE Konzernzentrale)