Internationale Presseschau
23.04.2013

RWE in Polen zögerlich

Der Energiekonzern RWE schließt eine alleinige Beteiligung am staatlichen Energieversorger Energa in Polen aus. Nur mit einem Partner ist der Einstieg denkbar.

 

Anzeige

„Wenn wir uns in größere Vermögenswerte investieren möchten, müssen wir das zusammen mit einem Partner auf eine intelligente Weise machen“, erklärte Filip Thon, CEO von RWE Polska, gegenüber Reuters. Deswegen müsse sich die RWE auf kleinere Beteiligungen mit attraktiven Erträgen und kurzer Amortisationszeit konzentrieren. 

Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE will momentan seine hohe Schuldenlast abbauen. Das geschieht vor allem auch über den Verkauf von Beteiligungen wie zuletzt beim tschechischen Gasnetz Net4Gas.

Anzeige

Bis Mitte 2010 hatte die Essener bereits Interesse am Kauf des staatlichen Energieversorgers Enea gezeigt. Damals war es schließlich doch nicht zur Privatisierung gekommen. In diesem Jahr möchte Polen eine Minderheitsbeteiligung seines kleinsten Versorgers Energa veräussern.

RWE baut Windparks

RWE will in Polen rund eine halbe Milliarde Euro in neue Windparks investieren. Bis 2015 möchte der Konzern dort Anlagen mit einer Leistung von 300 Megawatt installieren, 200 Megawatt davon noch bis zum Ende des Jahres. 

Bis 2020 muss Polen den Stromanteil aus erneuerbaren Energien von zwei auf 15 Prozent steigern, um den Vorgaben der Europäischen Union zu entsprechen. Wegen klammer Staatskassen ist die Förderung der Erneuerbaren momentan jedoch schwierig. 90 Prozent des Stroms bezieht Polen derzeit aus Kohlekraft.

 

Lesen Sie den vollständigen Artikel hier.

 

Daniel Seeger
Keywords:
Polen | RWE | RWE Polska | Energa
Ressorts:
Markets

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen