Das gab der Solarprojektierer Conergy am Dienstag in Hamburg bekannt. Zur Investitionshöhe machten beide Konzerne keine Angaben. Fest steht aber, dass der US-amerikanische Investor Kawa Capital Management weiterhin Mehrheitseigner bei Conergy bleibt. 

Kawa Capital hatte 2013 im Zuge des Insolvenz-Verfahrens wesentliche Teile von Conergy übernommen und konnte 2014 die Anzahl der produzierten Solaranlagen wieder kräftig erhöhen, 2014 lag der Umsatz bei 500 Millionen US-Dollar.

Der Essener Energiekonzern RWE und der Solaranlagen-Bauer weiten damit ihre Geschäftsbeziehungen aus. Bisher boten die Unternehmen gemeinsam Solar-Pacht-Lösungen für Gewerbekunden in Deutschland an und realisierten einen Solarpark in Großbritannien.

Der Geschäftsführer von RWE Supply and Trading, Andree Stracke, sagte: „Im Hinblick auf unsere bereits erfolgreich geführte Zusammenarbeit mit Conergy in Europa freuen wir uns, die weltweite Expansion des Unternehmens unterstützen zu können.“

RWE versuche laut Reuters mit der Beteiligung an Conergy den Anschluss an das lange vernachlässigte Geschäft mit Solaranlagen. Auch der Düsseldorfer Energiekonzern Eon hatte letzte Woche verkündet, sein Engagement in der Solarbranche auszuweiten. 

 
PV-Anage von Congery. (foto: Conergy, PR)