Sparprogramm
22.07.2013

RWE will bei Kraftwerken sparen

RWE
RWE-Zentrale in Essen

In der Kraftwerkssparte muss der Essener Energieriese seinen Gürtel enger schnallen. Ein neues Sparprogramm soll weitere 500 Millionen Euro bringen. Mehreren hundert Arbeitsplätzen droht das Aus.

RWE Neo heißt das Sparprogramm für die Kraftwerkssparte, mit dem RWE Medienberichten zufolge jährlich bis zu 500 Millionen Euro einsparen will. Der Betrag soll auf die Summe von einer Milliarde Euro aufgeschlagen werden, die der Konzern ihm Rahmen des Sparprogramms RWE 2015 vor einem Jahr beschlossen hatte. Das soll die Kosten des Unternehmens um insgesamt 1,5 Milliarden Euro drücken. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Konzernkreise berichtete, hatte der Energieriese die Mitarbeiter der Kraftwerksgesellschaft RWE Generation in einem Rundschreiben über den Schritt informiert.  

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RWE hatte seine europäischen Kraftwerksgesellschaften erst zum Jahreswechsel in der neuen Gesellschaft RWE Generation gebündelt. Die Sparte beschäftigt europaweit rund 18.000 Mitarbeiter. Dem neuen Sparprogramm könnten mehrere hundert Arbeitsplätze zum Opfer fallen.

Zu den Medienberichten kam von RWE bisher keine Stellungnahme. Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern leidet neben dem Preisverfall im Stromhandel auch unter der schlechten Auslastung seiner Kraftwerke infolge des vermehrten Ausbaus von erneuerbaren Energien.

Tina Gilic
Keywords:
RWE | RWE Neo | Sparprogramm | Strompreis
Ressorts:
Markets

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