BDEW Kongress
13.06.2013

RWE: Zurückhaltung bei Offshore-Wind

Im Jahr 2020 sollen sich nach dem Willen der Bundesregierung Windanlagen mit einer Leistung von zehn Gigawatt auf hoher See drehen. Dieses Ziel rückt in weite Ferne. Hans Bünting, Chef der Erneuerbarensparte von RWE, sieht im Moment keine Grundlagen für weitere Investitionen.

Bünting sagte auf dem BDEW Kongress in Berlin, es gebe im Moment keine Planungssicherheit für Investitionen in Offshore-Windkraft: Wir wissen nicht, was nach dem Auslaufen des Stauchungsmodells im Jahr 2017 passiert. Nach dem Modell können Betreiber von Offshore-Anlagen über einen Zeitraum von acht Jahren eine höhere Anfangsvergütung erhalten. 

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Wegen der langen Vorlaufzeiten bei Offshore-Projekten gebe es derzeit eine große Zurückzuhaltung. Neue Investitionen wird es nicht geben, solange nicht klar ist, wie es mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz weitergeht.“ RWE werde zwar weiter Offshore-Windparks bauen, so Bünting, aber nicht in Deutschland.

Derzeit sind in Nord- und Ostsee Anlagen mit einer Leistung von circa 300 Megawatt am Netz. Bis 2015 sollen nach derzeitigem Stand noch weitere Anlagen mit rund drei Gigawatt in Betrieb gehen.

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
RWE | Offshore-Wind | Windenergie | EEG | Hans Bünting
Ressorts:
Governance | Markets

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