RWE
29.06.2016

RWEs Neuanfang mit altem Namen

Foto: RWE
Das neue Logo von RWE Innogy erleuchtet die Grugahalle in Essen.

Für den Traditionskonzern aus Essen soll es der Start in die neue Energiewelt sein: RWE hat am Mittwoch den Namen seiner neuen Tochtergesellschaft vorgestellt. Das Label „Innogy“ ist allerdings ein alter Bekannter.

 

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Schon seit 2008 bündelt RWE sein Geschäft mit erneuerbaren Energien in einer Gesellschaft mit dem Namen Innogy. Nun soll die Marke auch die Netze, Infrastruktur sowie den Vertrieb im In- und Ausland umfassen, teilte der Konzern mit. In der Nacht auf Dienstag wurden bereits Schriftzug und Logo auf die Essener Grugahalle projiziert.

Ab September soll die neue Gesellschaft auch rechtlich auf den Namen Innogy umfirmieren. Im April hatte sie der Konzern unter dem vorläufigen Namen RWE International SE abgespalten.

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Innogy soll an die Börse

In der alten RWE verbleibt das schwächelnde Geschäft mit konventionellen Kraftwerken. Die neue Innogy bekommt dagegen die wachstumsträchtigen Bereiche der neuen Energiewelt zugeschlagen. Dazu zählen nicht nur die erneuerbaren Energien, sondern auch intelligente Netze, die eine Vielzahl von dezentralen Erzeugern und Verbrauchern in Einklang bringen.

Durch die Aufspaltung verspricht sich RWE einen besseren Zugang zu neuem Kapital. Innogy soll an die Börse gehen und so den Bau neuer Ökostrom-Anlagen finanzieren.

Die Redaktion
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RWE | Innogy
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