Erst vor drei Wochen hatte der Vorstand seine Prognose mit einem Installations- und Absatzvolumen von mehr als 117 Megawatt bestätigt. Dem positiven Ausblick lagen Vertragsverhandlungen für ein signifikantes Volumen mit einem international tätigen Energieunternehmen zugrunde, jedoch hätten sich dabei die für 2013 geplanten Projekte weiter verzögert

„Angesichts der Branchensituation in Europa kann das Installationsvolumen dieser Projekte bis Jahresende nicht durch andere Projekte kompensiert werden“, heißt es nun in der Ad-hoc-Meldung des Unternehmens. S.A.G. Solarstrom geht deshalb von einer „deutlichen Unterschreitung“ des geplanten Umsatzvolumens und einem negativen operativen Ergebnis (EBIT) aus.

Noch im zweiten Quartal hatte S.A.G.  ein knappes Plus von 0,5 Millionen Euro verzeichnen können. Wegen der schwierigen Lage in Deutschland verlegt sich das Freiburger Unternehmen verstärkt aufs internationale Geschäft, mit einem Fokus auf Wachstumsmärkte wie in Lateinamerika, der Türkei und Südafrika.