Internationale Presseschau
06.02.2013

Schiefergas in Polen mit Startschwierigkeiten

PGNIK
Zentrale des polnischen Staatskonzerns PGNIG in Warschau

Polnische Staatsunternehmen haben erneut eine Deadline bei den Verhandlungen über eine gemeinsame Schiefergasförderung überschritten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Im Juli 2012 hatten sich der staatseigene polnische Energiekonzern PGNIG, der Kupferproduzent KGHM und die Energieversorger PGE, Tauron und Enea darauf geeinigt, gemeinsam rund 400 Millionen Euro in die Erschließung von Schiefergas zu investieren. Ursprünglich sollten die Pläne dafür bereits im November konkretisiert werden, berichtet Reuters. Am 4. Februar ist nun auch die zweite Deadline über das weitere gemeinsame Vorgehen verstrichen. „Die Gespräche gehen jedoch weiter“, erklärte PGNIG-Sprecherin Joanna Zakrzewska. 

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Polen hat einen jährlichen Gasbedarf von rund 14 Milliarden Kubikmeter und möchte sich künftig durch eine Schiefergasförderung aus der Abhängigkeit von russischem Gas lösen. „Für die polnische Energiepolitik kann Schiefergas zum Game Changer werden“, erklärte Kirsten Westphal gegenüber BIZZ energy today. Westphal ist  Energieexpertin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Bis dato werde der Strommix des Landes noch zu fast 90 Prozent von Kohle dominiert.

Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Internationalen Presseschau.

 

Daniel Seeger
Keywords:
Polen | Schiefergas
Ressorts:
Markets

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