Der Rückzug aus dem Projekt Hidden Hills geht demnach aus einem Dokument bei der kalifornischen Energiebehörde CEC hervor. Geplant war das Kraftwerk mit einer installierten Leistung von 500 Megawatt. Im Januar diesen Jahres stoppte Bright Source bereits den Bau einer weiteren riesigen Solarthermieanlage, das Projekt Rio Mesa, ebenfalls mit 500 Megawatt. 

Vor der kalifornischen Genehmigungsbehörde CEC hat die Solarthermietechnik von Bright Source derzeit einen schweren Stand. Ende 2012 bemängelten die Beamten den großen Einfluss von Solarthermiekraftwerken auf die Umwelt. Die Photovoltaik sei in dieser Hinsicht überlegen. 

Ein weiteres Projekt in der Pipeline

Trotzdem hat der Spezialist für die Solarturmtechnik in Kalifornien auch Erfolge zu vermelden: So steht etwa das 1,7-Milliarden-Euro-Projekt Ivanpah mit 377 Megawatt in der kalifornischen Mojave-Wüste kurz vor der Fertigstellung. Zusammen mit dem spanischen Solarthermie-Spezialisten Abengoa hat Bright Source außerdem noch das Projekt Palen mit geplanten 500 Megawatt in der Pipeline. Die Genehmigung steht dabei allerdings noch aus. 

Mit über 20 Prozent ist der französische Technologiekonzern Alstom an Bright Source beteiligt. Künftig wollen beide Unternehmen bei Solarthermieprojekten im Mittelmeerraum, Afrika, Indien und Australien eng zusammenarbeiten. 

 

Josef Baur, Eueco
Das Solarthermie-Projekt Ivanpah steht kurz vor der Fertigstellung (Bright Source)