Entgegen anderslautender Spekulationen will der japanische Technikkonzern weiter an seinem Geschäft mit Solarzellen festhalten. Das betonte ein Vorstand am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Gerüchte, dass Sharp seine Solarsparte schließen oder verkaufen wolle, seien nicht wahr, sagte der Leiter der Division Energiesysteme, Kazushi Mukai.

Vor allem die harte Konkurrenz aus China, aber auch Einbußen beim TV- und LCD-Display-Geschäft, machen den Japanern zu schaffen.

Medienberichten zufolge wird Sharp das bis zum 31. März laufende Geschäftsjahr voraussichtlich mit einem Verlust von 30 Milliarden Yen abschließen (umgerechnet rund 225 Millionen Euro).

Bis Anfang des Jahres hatte der japanische Technikkonzern noch einen Gewinn in gleicher Höhe angepeilt, Mitte Januar jedoch eine Überprüfung der Prognose angekündigt.

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