Ölbohrungen
28.09.2015

Shell gibt Öl-Exploration in der Arktis auf

foto: Shell

Als Grund nannte der Ölkonzern zu hohe Kosten und vage Vorgaben der Regierung.

 

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Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell will weitere Erkundungen nach Öl und Gas vor der Küste Alaskas stoppen. Das kündigte der Konzern am heutigen Montag in London an. 

In diesem Sommer hatte Shell rund 240 Kilometer vor der Küste Alaskas in bis zu zwei Kilometern Tiefe gebohrt und war dabei auf Anzeichen von Öl und Gas gestoßen. Doch diese seien „nicht ausreichend, um weitere Erkundungen zu rechtfertigen“, heißt es in der Stellungnahme.
Zudem seien die Kosten zu hoch und die Vorgaben der Regierung zu unpräzise. 

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Bisher hast Shell nach eigenen Angaben rund drei Milliarden US-Dollar bei dem Projekt versenkt, weitere 1,1 Milliarden US-Dollar fallen voraussichtlich aufgrund vertraglicher Verpflichtungen an. Weitere Details will der Konzern bei Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal 2015 bekanntgeben.

Die Bohrungen in der Arktis sind sehr umstritten. Die ökologischen und ökonomischen Hindernisse für das Projekt „Arktis“ beschreibt unsere Korrespondentin Andrea Rehmsmeier in ihrer großen Reportage (hier lesen).

 

Jana Kugoth
Keywords:
Öl | Shell | Arktis | Alaska | Gas | Bohrungen
Ressorts:
Finance | Markets

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