Offshore-Windenergie
15.05.2014

Siemens mit Mega-Projekt vor Hollands Küste

Siemens

Der deutsche Technikriese Siemens investiert eine halbe Milliarde Euro in ein 600 Megawatt großen holländischen Offshore-Windpark – und steuert außerdem Turbinen, Service und Wartung bei.

Das Gemini-Konsortium hat gestern alle Verträge über Errichtung, Betrieb und Finanzierung für das größte Offshore-Windkraftwerk in den Niederlanden unterzeichnet. Der Münchner Technikriese Siemens liefert 150 Turbinen mit je vier Megawatt Leistung und übernimmt für 15 Jahre Service und Wartung.

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„Mit dem Projekt steigen wir in einen der bedeutendsten Wachstumsmärkte der Offshore-Windkraft in Europa ein“, erklärte Markus Tacke, CEO der Wind Power Division von Siemens Energy. 

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Drei Milliarden Euro haben die Projektierer für den Bau veranschlagt. Die Siemens-Finanzsparte beteiligt sich mit einer halben Milliarde an dem Projekt. Hauptanteilseigner ist der kanadische Stromerzeuger Northland Power mit 60 Prozent.
Der Park, 85 Kilometer vor der Nordseeküste, Groningens erzeugt mit seinen insgesamt 600 Megawatt Leistung nach Unternehmensangaben 2,6 Terawattstunden Strom – genug um 1,5 Millionen Menschen zu versorgen. 

In den Niederlanden soll bis 2023 eine Offshore-Leistung von insgesamt 4,45 Gigawatt in Betrieb gehen. Bisher stehen davon etwa 250 Megawatt.

Daniel Seeger
Keywords:
Offshore Windenergie | Siemens | Niederlande | Gemini | Northland Power
Ressorts:
Finance | Markets

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