Netzausbau
28.02.2013

Siemens-Offshoreprojekt verzögert sich

Erneut verzögert sich ein Offshore-Projekt in der Nordsee. Wegen eines zu weichen Meeresbodens muss der Industriekonzern Siemens die Konverterstation für den Windpark Dan Tysk noch tiefer verankern. Betreiber Vattenfall muss nun weitere sechs Monate auf den Anschluss warten.

Nach Angaben eines Siemens-Sprechers ist eine auf dem Meeresgrund entdeckte Weichbodenschicht der Grund dafür, dass die von Siemens im Auftrag des Netzbetreibers Tennet errichtete Konverterplattform mit noch längeren Bodenankern gesichert werden müsse. Auf den Plattformen wird der Strom aus den Offshore-Windrädern in Gleichstrom gewandelt. 

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Siemens errichtet die Plattform im Auftrag des Netzbetreibers Tennet rund 70 Kilometer vor der Küste Sylts. Über sie soll Strom aus dem Windpark Dan Tysk fließen, den Vattenfall und die Stadtwerke München nahe der Grenze zu Dänemark errichten.

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Windpark später am Netz

Der Park soll über eine installierte Leistung von 288 Megwatt verfügen. Ursprünglich sollte die Anbindung bereits Anfang 2014 fertig sein, nun verzögert sich das Projekt weitere sechs Monate. Vattenfall hatte Anfang Februar bereits mit dem Bau des Windparks begonnen. Aus den Niederlanden werden bereits die Fundamente für die Windturbinen geliefert und auf hoher See verankert.

 

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
Offshore-Wind | Dan Tysk | Siemens | Nordsee | Tennet | Netzanschluss
Ressorts:
Markets

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