Übernahmekampf
16.06.2014

Siemens wird sich nicht an Alstom beteiligen

Der Münchner Konzern will Alstoms Gasturbinen-Geschäft übernehmen und bei der Zugsparte später mit den Franzosen kooperieren. Mitsubishi soll eine Minderheitsbeteiligung erwerben. Im gleichen Umfang könnte sich Paris beteiligen.

 

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Im Übernahmekampf um Alstom ergab sich eine neue Wendung. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung will sich Siemens nun nicht direkt an Alstom beteiligen, sondern das Geschäft mit Gasturbinen übernehmen.

Dafür soll Mitsubishi bis zu zehn Prozent an Alstom erwerben. In diesem Umfang könnte sich auch der französische Staat beteiligen. Sollte der gemeinsame Plan von Siemens und Mitsubishi aufgehen, dann würde der französische Staat starken Einfluss bei Alstom erhalten, heißt es weiter.

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Im Übernahmekampf um Alstom ergab sich eine neue Wendung. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung will sich Siemens nun nicht direkt an Alstom beteiligen, sondern das Geschäft mit Gasturbinen übernehmen.

Dafür soll Mitsubishi bis zu zehn Prozent an Alstom erwerben. In diesem Umfang könnte sich auch der französische Staat beteiligen. Sollte der gemeinsame Plan von Siemens und Mitsubishi aufgehen, dann würde der französische Staat starken Einfluss bei Alstom erhalten, heißt es weiter.

Das würde eine Alstom-Übernahme durch General Electric erschweren. Dieser Option steht Paris bereits seit Beginn des Übernahmepokers kritisch gegenüber.

Daniel Zugehör
Keywords:
Alstom | GE | General Electric | Siemens | Übernahme | Energie | Gasturbinen
Ressorts:
Markets

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