Photovoltaik
11.02.2014

Siliziummarkt wächst rapide

depositphotos

In diesem Jahr steigt laut Prognose von US-Analysten der Siliziumbedarf um etwa 25 Prozent an, insbesondere in der Photovoltaik. Trotz des immer effizienteren Einsatzes des teuren Rohstoffes steigen für Modulbauer wie Solarworld die Kosten.

Der weltweite Siliziumbedarf steigert sich in diesem Jahr laut den US-Marktforschern NPD Solarbuzz um rund ein Viertel auf 282.000 Tonnen. Der mit Abstand größte und dazu wachsende Anteil entfällt dabei auf die Produktion von Solarmodulen. 2014 sollen laut Solarbuzz weltweit Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 49 Gigawatt neu aufgebaut werden, im vergangenen Jahr waren es etwas über 30 Gigawatt. 

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Die Zahlen zum Siliziumbedarf und dem Ausbau der Photovoltaik im Jahr 2014 stehen jedoch nicht im direkten Verhältnis zueinander, da zwischen Produktion des Rohstoffes und der Installation des damit gefertigten Solarmoduls zumeist mehrere Monate liegen.

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Mit den Zubauraten in der Photovoltaik steigert sich gleichzeitig die Effizienz des in den Modulen verarbeiteten Silizium durch verbesserte Technik. Laut NPD Solarbuzz sank der Siliziumbedarf in Solarmodulen seit 2005 um 55 Prozent auf etwa fünf Gramm pro Watt. Die Effizienz des Materialeinsatzes soll sich zwar auch künftig steigern, allerdings nicht mehr in dem Tempo der vergangenen Jahre.  

Erst vor wenigen Tagen meldete der Bonner Solarkonzern Solarworld neue Belastungen im zweistelligen Millionenbereich nach der Neuverhandlung bestehender Rohstoff-Lieferverträge. 

 
Daniel Seeger
Keywords:
Silizium | NPD Solarbuzz | Wacker | Solarworld | Photovoltaik
Ressorts:
Markets

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