Solarmarkt
29.05.2013

SMA baut Produktion in Südafrika aus

Das Kap der Guten Hoffnung gilt als kommender Markt für die Solarindustrie. Nach ABB bringt sich auch Wechselrichterhersteller SMA mit einer neuen Fertigung in Stellung.

Der Wechselrichterhersteller SMA aus Niestetal bei Kassel plant seinen Standort in Südafrika zu erweitern. Zusätzlich zu den vorhandenen Vertriebs- und Servicestrukturen soll eine neue Produktion für Sunny Central-Wechselrichter entstehen. Das Unternehmen erfüllt damit die Anforderungen für einen lokalen Wertschöpfungsanteil. 

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„Südafrika ist für SMA von strategischer Bedeutung“, sagt Vorstandschef Pierre-Pascal Urbon. Mit der Eröffnung der Vertriebs- und Servicegesellschaft in Centurion im vergangenen Jahr legte das Unternehmen den Grundstein für eine gute Marktpositionierung. 

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SMA ist mit einem Marktanteil von 30 Prozent Marktführer bei Wechselrichtern. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. 

Doch die Konkurrenz schläft nicht: Technik-Konzern ABB, der kürzlich den US-Wechselrichterhersteller Power One übernommen hat, bringt sich jedenfalls in Stellung für den südafrikanischen Markt. Vor zwei Tagen verkündete ABB, ein neues Werk in Johannesburg zu bauen. Dies soll ab 2014 jährlich Wechselrichter mit einer Nennleistung von insgesamt 500 Megawatt produzieren.

nhp
Keywords:
SMA | ABB | Wechselrichter | Südafrika
Ressorts:
Markets

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