Das hessische Solarunternehmen SMA beschneidet seine Umsatz- und Gewinnprognose für 2014. Der Solartechnikhersteller reduziert seine erwarteten Erlöse auf 775 bis 790 Millionen Euro, vormals hatte SMA bis zu 950 Millionen Euro angepeilt.

Die Verluste könnten sich mehr als verdoppeln, räumte das Unternehmen am Montagabend laut Medienberichten ein. Bislang taxierte SMA sein Minus auf maximal 45 Millionen Euro; nun würden demnach bis zu 115 Millionen Euro erwartet.

Rückstellungen für einen geplanten Stellenabbau des Unternehmens seien darin noch nicht enthalten.

Als Grund für die Kappung der Ziele gab SMA einen nochmals beschleunigten Nachfragerückgang im Distributionsgeschäft in Europa sowie Projektverschiebungen in Großbritannien an. Zudem belasteten zusätzliche Sondereffekte das Ergebnis.

SMA wolle Entwicklungsausgaben in den kommenden sechs Monaten weiter senken, auf dann 80 Millionen Euro jährlich. Ebenfalls bis Mitte 2015 werde sich das Unternehmen von deutlich mehr als 600 Mitarbeitern trennen.

(SMA)