Weltweit beschäftigt das Unternehmen knapp 5.000 Mitarbeiter. Jetzt sollen allein in Deutschland 1.300 Stellen wegfallen, weitere 300 an den Unternehmens-Standorten im Ausland, heißt es in einer Erklärung von Montagabend.

Die globale Krise der Photovoltaikbranche zwinge das Unternehmen mit Sitz in Niestal bei Kassel zu diesem Schritt. Der SMA-Vorstand rechnet für die Solarbranche „mit einem weiteren Nachfragerückgang in Europa, insbesondere in Deutschland.“ Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon erwarte 2015 weiter rückläufige Umsätze. 

In der Folge fiel der Aktienkurs des Anlagenherstellers laut Reuters auf ein Rekordtief, am Dienstagmittag wurde die Aktie für 12,20 Euro gehandelt.

(foto: SMA Solar)