USA
17.05.2013

Solarcity kooperiert mit Goldman Sachs

depositphotos, Songquan Deng
Goldman Sachs Tower in New York

Der Solardienstleister Solarcity des US-Milliardärs und Tesla-Chefs Elon Musk bekommt Unterstützung bei der Vermarktung seiner Solar-Dachanlagen. Der New Yorker Bankenriese Goldman Sachs steckt eine halbe Milliarde US-Dollar in dessen Verpachtungsmodell.

Das US-Solarumternehmen Solarcity erhält von Goldman Sachs einen Kredit über 500 Millionen US-Dollar. Das Geld fließt in ein Vermarktungsmodell, bei dem Hausbesitzer, Gewerbebetreibende oder öffentliche Einrichtungen Solar-Dachanlagen mieten können, ohne die hohen Installations- und Anschaffungskosten vorab zahlen zu müssen. 

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„Die Miet-Finanzierung von Goldman macht den kostengünstigen Solarstrom für noch mehr Hausbesitzer und Organisationen erschwinglich“, betont Jimmy Chuang, Vice President für Finanzstruktur bei Solarcity.

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Das Verpachtungsmodell passt zur Grünstromstrategie der Bank. „Unser Unternehmen möchte über die nächsten zehn Jahre 40 Milliarden US-Dollar in erneuerbaren Energien investieren“, sagt Stuart Bernstein, Global Head der Erneuerbaren-Sparte bei Goldman Sachs. 

Andere Solarunternehmen wie Sunpower, First Solar oder Aleo Solar aus Deutschland bieten in den USA die Verpachtung von Solar-Dachanlagen samt Serviceleistungen ebenfalls an. Der nun ausgehandelte Vertrag zwischen Solarcity und Goldman Sachs sei jedoch bis dato der größte seiner Art, schreibt das US-Magazin Renewable Energy World. Anlagen mit insgesamt 110 Megawatt Leistung möchte Solarcity nun mit Hilfe des Goldman Sachs Kredits in diesem Jahr installieren. 

 

Daniel Seeger
Keywords:
Solarcity | Elon Musk | Goldman Sachs
Ressorts:
Finance | Markets

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