Das US-Solarumternehmen Solarcity erhält von Goldman Sachs einen Kredit über 500 Millionen US-Dollar. Das Geld fließt in ein Vermarktungsmodell, bei dem Hausbesitzer, Gewerbebetreibende oder öffentliche Einrichtungen Solar-Dachanlagen mieten können, ohne die hohen Installations- und Anschaffungskosten vorab zahlen zu müssen. 

„Die Miet-Finanzierung von Goldman macht den kostengünstigen Solarstrom für noch mehr Hausbesitzer und Organisationen erschwinglich“, betont Jimmy Chuang, Vice President für Finanzstruktur bei Solarcity.

Das Verpachtungsmodell passt zur Grünstromstrategie der Bank. „Unser Unternehmen möchte über die nächsten zehn Jahre 40 Milliarden US-Dollar in erneuerbaren Energien investieren“, sagt Stuart Bernstein, Global Head der Erneuerbaren-Sparte bei Goldman Sachs. 

Andere Solarunternehmen wie Sunpower, First Solar oder Aleo Solar aus Deutschland bieten in den USA die Verpachtung von Solar-Dachanlagen samt Serviceleistungen ebenfalls an. Der nun ausgehandelte Vertrag zwischen Solarcity und Goldman Sachs sei jedoch bis dato der größte seiner Art, schreibt das US-Magazin Renewable Energy World. Anlagen mit insgesamt 110 Megawatt Leistung möchte Solarcity nun mit Hilfe des Goldman Sachs Kredits in diesem Jahr installieren. 

 

Goldman Sachs Tower in New York (depositphotos, Songquan Deng)