Aktuell zeigten sich die Unsicherheiten bezüglich der Preisschwankungen in der Ölpreis-Talfahrt. Der Ölpreis war zuletzt auf ein Fünfjahrestief gesunken.

Vor dem Hintergrund der für Herbst 2015 geplanten Klimakonferenz in Paris stehe ein internationales Klimaschutzabkommen auf Platz zwei der Branchen-Agenda, so das Fazit des Weltenergierates (WEC).

In Deutschland würden insbesondere die Auswirkungen des militärischen Konflikts zwischen der Ukraine und Russland mit Sorge beobachtet, sagte der Generalsekretär des Weltenergierates, Christoph Frei. Deutschland ist in hohem Maße von Erdgas-Importen aus Russland abhängig.

Auch die Frage nach neuen Regulierungsmechanismen rücke hierzulande in den Fokus. Gestern hatte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) der Einführung von Kapazitätsmärken eine Absage erteilt. Eon-CEO Johannes Teyssen indes forderte die Subventionierung von Reservekraftwerken.

Mit dem "Gloabl Issues Monitor 2015" präsentierte der WEC seine Ergebnisse der jährlichen Umfrage innerhalb des globalen Expertennetzwerkes aus 100 Staaten.
Die Frage lautete „Was hält Entscheider der Energiebranche nachts wach?“