Zwischen 600 und 800 Millionen Euro möchte das in einer tiefen Wirtschaftskrise steckende Land jährlich im Energiesektor einsparen, so die Hoffnung des Industrieministers Jose Manuel Soria. Spanien hatte jahrelang den Strompreis künstlich gedeckelt. Als Folge entstand eine Defizit von 28 Milliarden Euro.

Besonders hart würden von den Reformen Unternehmen der Erneuerbaren-Branche getroffen, schreibt Reuters. Diese müssten künftig zwischen zwei Vergütungsmodellen wählen und würden so ihre frühere Flexibilität verlieren. 

Nach Bekanntgabe der Regierungspläne fielen die Aktien der beiden großen spanischen Erneuerbaren-Konzerne Acciona und Abengoa deutlich.