Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Ipsos versuchen 54 Prozent der Verbraucher dem Preisanstieg bei Strom und Wärme über Energiesparmaßnahmen entgegenzuwirken. 

Vor allem Personen mit einem monatlichen Einkommen von 3.500 Euro und mehr investieren in energieeffiziente Haushaltsgeräte (42 Prozent der Gutverdiener). Personen mit einem Einkommen unter 1.500 Euro verlegen sich stattdessen vorwiegend aufs Sparen bei Konsumgütern und Freizeitaktivitäten (40 Prozent der Geringverdiener).

Insgesamt legen 25 Prozent Geld zurück, um auch künftige Preisanstiege zu bewältigen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (86 Prozent) lehnt Kredite für den Kauf energieeffizienter Geräte ab. Die Stuttgarter Bank Credit-Plus hatte die Studie, bei der 2.000 Personen befragt wurden, in Auftrag gegeben.

 

Jürgen Wollschläger
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