Blackout Wolfsburg
19.03.2014

Spurensuche läuft ins Leere

Depositphotos

Experten sind nach wie vor ratlos: Der Grund für den Blackout Anfang März in Wolfsburg bleibt im Dunkeln.

Vor knapp zwei Wochen waren in Wolfsburg 50.000 Haushalte über Stunden ohne Strom, die Ampeln erloschen und im VW-Werk stand die Golf-Produktion still. Dabei waren vier Generatoren im VW-Kraftwerk schlagartig ausgefallen. Im Stadion stand das Spiel zwischen Wolfsburg und Bayern München auf der Kippe, konnte dann aber doch angepfiffen werden – ein wenig zum Leidwesen der Wolfsburger. 

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Bis heute verlief die Suche nach den Ursachen ins Leere. Wegen eines Kurzschlusses in der Leitung zwischen den Umspannwerken (UW) in Hattorf und in Wolfsburg sei die Spannung im UW Wolfsburg zusammengebrochen, erklärt ein VW-Sprecher auf Nachfrage von BIZZ energy today. Das habe zu einer Stromspitze geführt, die eine Trennung der Netze notwendig gemacht hätte. „Die Ursache des Kurzschlusses ist nach wie vor ungeklärt und wird sich voraussichtlich auch nicht mehr endgültig feststellen lassen“, so der Sprecher. Der Ablauf der Ereignisse wurde mittlerweile abschließend zwischen den Experten von Eon und Volkswagen erörtert.

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Wolfram Geier, oberster Wächter über die Sicherheit der deutschen Infrastruktur, erklärt im Interview mit BIZZ energy today, warum die Risiken von Blackouts wie in Wolfsburg steigen

 
Daniel Seeger
Keywords:
VW | Wolfsburg | Blackout
Ressorts:
Technology

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