Der laut eigenen Angaben größte US-amerikanische Wind-Projektierer Deepwater Wind hat die Finanz-Hürde für sein Offshore Projekt Block Island im Bundesstaat Rhode Island genommen. Das Kapital von 290 Millionen Dollar stammt von der französischen Bank Société Générale und der amerikanischen Key-Bank mit Sitz in Cleveland, Ohio. 

Noch in diesem Sommer sollen die ersten Stahlblöcke im Wasser stehen, heißt es in einer Erklärung des Unternehmens; ab 2016 soll der Windpark vor Nordamerikas Ostküste Strom in das Netz einspeisen.

Der britische Versorger National Grid habe bereits einen Abnahmevertrag für den Windstrom über eine Laufzeit von 20 Jahren unterschrieben, heißt es seitens Deepwater. 

Der Windpark mit einer Kapazität von 30 Megawatt Leistung wäre damit das erste realisierte Offshore-Projekt in den USA. Diese haben in den Vereinigten Staaten keinen leichten Stand. Das seit 13 Jahren in Bau befindliche Cape Wind Projekt in Massachusetts liegt seit Januar 2015 auf Eis, nachdem die zwei  Energieversorger National Grid und Northeast Utilities ihre Abnahmevereinbarungen für den Windstrom zurückgezogen hatten.

(foto: deposit)