Braunkohle
17.02.2015

Steag interessiert an Vattenfall-Sparte

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Das Kraftwerk am Standort Duisburg-Walsum ist eines von elf Steag-Kraftwerken; dieses und acht weitere werden mit Steinkohle befeuert.

Die Braunkohle-Sparte des schwedischen Versorgers weckt neues Interesse; Vattenfall-CEO Hall drückt bei dem Geschäft indes aufs Tempo.

 

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In Vattenfalls Braunkohle-Verkauf kommt offenbar Bewegung: Der Rheinischen Zeitung zufolge ist der Essener Energieversorger Steag interessiert. 

Steag-Chef Joachim Rumstadt habe demnach erste Gespräche geführt, verlautete es aus Konzern- und Gewerkschaftskreisen erfuhr.

Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Bergbau-Gewerkschaft IG BCE, mache sich ebenfalls für den Plan stark, heißt es weiter. Vassiliadis ist Vize-Chef des Steag-Aufsichtsrates.

Es geht um Tagebaue und Kraftwerke im Osten Deutschlands, die der schwedische Konzern bis Jahresende verkaufen will. „Wir treiben das mit vollem Tempo voran“, bekräftigte Vattenfall-Vorstandschef Magnus Hall erst Anfang Februar. Rund 8.000 Arbeitsplätze sind davon betroffen.

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Zuletzt hatte der tschechische Versorger EPH Interesse am Kauf des Unternehmenszweigs angemeldet.

Daniel Zugehör
Keywords:
Steag | Vattenfall | Braunkohle
Ressorts:
Finance | Markets

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